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Malaria - Eine Krankheit ohne geographische Grenzen
Dienstag, 22. April 2008
Malaria - Eine Krankheit ohne geographische Grenzen
Weltmalariatag am 25. April erinnert an die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen für eine effektive Malariakontrolle weltweit
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In Afrika sterben auch heute noch mehr Kinder an Malaria als an Hunger oder Aids: Alle 30 Sekunden verliert ein Kleinkind unter fünf Jahren sein Leben, weil sein Körper zu schwach ist, um sich gegen die Folgen der Tropenkrankheit zu wehren.
Imprägnierung von Moskitonetzen – eine wirksame Schutzmaßnahme gegen Malaria
Erwachsene Malaria-Mücke | |
Einen noch besseren Schutz leisten allerdings Netze, die mit einem Insektizid imprägniert sind. „Sobald eine Mücke das Netz berührt, nimmt sie den Wirkstoff auf und stirbt kurze Zeit später daran“, sagt Dr. Karin Horn, Forscherin bei Bayer CropScience und maßgeblich für die Entwicklung neuer Methoden zur Malaria-Prävention durch imprägnierte Netze verantwortlich.
Moskito-Netze, mit einem Insektizid imprägniert, bieten einen besonders guten Schutz gegen Malaria-Mücken. | |
Ein Ende der Entwicklung ist damit aber noch nicht erreicht. „Wir haben ein Verfahren mitentwickelt, mit dem die Netze erstmals direkt bei der industriellen Fertigung imprägniert werden können. Diese Netze sind schon beim Kauf fertig behandelt und bis zum Ende ihrer Nutzung geschützt“, sagt die Produktentwicklerin Karin Horn.
Von Malaria betroffene Länder (Quelle: WHO) | |
| Mikroskopisch klein - und doch ein gefährlicher Gegner | ||
| Malaria wird hervorgerufen durch einen Parasiten der Gattung Plasmodium. Er wird durch den Stich der weiblichen Anopheles-Mücke über das Blut eines erkrankten Menschen auf gesunde Menschen übertragen. Einmal im Körper, vermehrt sich der Parasit in der Leber und infiziert dann die roten Blutkörperchen. Symptome einer Malaria-Erkrankung sind Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen. Sie treten normalerweise etwa 10 bis 15 Tage nach dem Stich einer infizierten Mücke auf. Ohne Behandlung wird Malaria sehr schnell lebensbedrohlich, da die Erkrankung die Blutversorgung wichtiger Organe unterbricht. Der Malaria-Parasit wurde erstmalig im Jahre 1880 nachgewiesen. Charles Louis Alphonse Laveran entdeckte ihn im Blut infizierter Soldaten. | ||



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