Bayer CropScience`s Crop Protection products comprise solutions against weeds, fungi and destructive insects. The business group Bayer BioScience offers plant breeding and biotechnology innovations. Bayer Environmental Science is a leader in pest control and weed control.
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Bayer: Mehr als 90 Jahre Kompetenz in Beizen

Die Saatgutbehandlung blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon 2000 vor Christus wurde das Saatgut mit unterschiedlichen Substanzen behandelt, um die Oberfläche des Saatkorns zu desinfizieren und es vor Krankheitserregern zu schützen. Zur Zeit der alten Ägypter, Griechen und Römer verwendete man Oliventrester, Asche, Zwiebelsud oder Zypressensaft. Im Mittelalter nahm man stattdessen Jauche und Chlorsalz. Ab 1660 wurde das Saatgut mit Salzwasser, Kupfer und Heißwasser behandelt. Doch alle diese Methoden erwiesen sich über kurz oder lang als wenig erfolgreich. Sogar die Behandlung mit hoch giftigem Arsen konnte den Teufelskreis der Ansteckung nur unzureichend unterbrechen.




Wirkungsvolle Produkte seit 1915

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Wirksamkeit von Quecksilberverbindungen gegen Getreidepilze entdeckt. Die darauf folgende Entwicklung auf dem Gebiet der Beizmittel ist untrennbar mit dem Namen "Bayer" verbunden. Der Apotheker Dr. Georg Wesenberg, Leiter des bakteriologischen Labors der pharmazeutischen Abteilung von Bayer, fand mit Chlorphenolquecksilber eine Verbindung, die sehr gut gegen pilzliche Erreger wirkte, ohne die Keimfähigkeit des behandelten Saatguts zu beeinträchtigen. Unter dem Namen "Uspulun" brachte Bayer den Wirkstoff 1914 als Nassbeize auf den Markt. Es folgten die anwenderfreundlichere Uspulun-Trockenbeize sowie das Trockenbeizmittel Ceresan®, das Ende der 1920er Jahre Uspulun ablöste und wirkungsvoller als sein Vorgänger war, gleichzeitig aber mit einem niedrigeren Quecksilbergehalt auskam.




Eine neue Produktgeneration

Ende der 1970er Jahre löste eine neue Generation quecksilberfreier Beizmittel die Pioniere im Saatgutschutz ab. An ihrer Spitze steht seit 1980 das systemisch wirkende Baytan® mit dem Wirkstoff Triadimenol. Es dringt in das Saatgut ein und verteilt sich nach dem Auskeimen mit dem Saftstrom in der gesamten Pflanze.


Schutz gegen Insektenschädlinge

Auch bei der Entwicklung von Insektiziden für die Saatgutbehandlung ist Bayer CropScience führend. Mit der Entdeckung des Wirkstoffs Imidacloprid 1985 eröffneten sich völlig neue Perspektiven in der Beizmittel-Forschung. Seit 1991 auf dem Markt, ist Imidacloprid mittlerweile einer der wichtigsten Wirkstoffe von Bayer CropScience. Mit dem systemischen Saatgutbeizmittel Gaucho® löste Bayer eine Revolution in der Schädlingsbekämpfung aus. Die Anwendung des Produkts direkt auf das Saatgut machte bislang notwendige insektizide Blattbehandlungen im Frühstadium der Kulturpflanze überflüssig. Heute ist Poncho®, das auf dem Wirkstoff Clothianidin beruht, der Star unter den insektiziden Beizmitteln von Bayer CropScience.


Meilensteine der Beizen von Bayer
1914 – 1930
Uspulun
Ceresan®
1930 – 1960
Germisan
Morkit®
1970 – 1980
Mesurol®
Pomteral®
Oftanol® T
1981 – 1990
Baytan®
Sibutol®
Baytan universal Flüssigbeize
Mesurol flüssig
1991 – 2000
Monceren® flüssig
Gaucho®
Raxil® S
Arena® C
Landor® CT
Gasur®
Manta® Plus
Akteur®
Chinook®
Ferial® Blé
Ferial® Orge
2001 – 2008
Galmano®
Imprimo®
Montur®
Cropstar®
Amparo®
Poncho®
Redigo Deter®
Elado®
Prosper®
Redigo®
Bariton®
Scenic®
Lamardor®
EfA®
Atento®

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