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Forschung & Entwicklung
Schädlinge bekämpfen, Artenvielfalt erhalten
Künstliche Teichversuche, um die Agilität von Lebewesen im Wasser in kleinen Öko-Systemen zu studieren, sind Bestandteil der Pflanzen- schutzforschung. | |
Die in der Landwirtschaft eingesetzten Chemikalien zählen zu den am genauesten untersuchten Substanzen überhaupt
Die Wissenschaftler von Bayer CropScience untersuchen dazu an Testorganismen, wie sie auf einen Wirkstoffkandidaten reagieren. Diese sogenannten Nichtzielorganismen werden so ausgewählt, dass sie jeweils die Lebensräume Wasser, Luft und Boden repräsentieren. Typische Vertreter sind Algen, Fische und Wasserflöhe, Erdwürmer, Milben, Schlupfwespen und Bienen, Vögel, Mäuse und auch Pflanzen.
Forschung zum Schutz von Fischen | |
Darüber hinaus kommen geografische Informationssysteme und Simulationsmodelle zum Einsatz. Mit deren Hilfe ist es möglich, die Ergebnisse räumlich begrenzter Studien auch auf größere Lebensräume zu übertragen. Nicht zuletzt diese umfangreichen ökotoxikologischen Untersuchungen tragen mit dazu bei, dass die in der Landwirtschaft eingesetzten Chemikalien zu den am genauesten untersuchten Substanzen überhaupt zählen.
Sollte ein Wirkstoff nicht nur den ins Visier genommenen Schädling bekämpfen, sondern auch Nichtzielorganismen angreifen, kann dies zum Ausschlusskriterium für die weitere Entwicklung werden. Aber es sind auch Zwischenlösungen denkbar. Beschränkt sich das Gefährdungspotenzial etwa nur auf Fische oder eine bestimmte Fischart, so könnte die Konsequenz auch sein, bei der späteren Anwendung des Produkts einen Sicherheitsabstand zu Gewässern zum Schutz der Artenvielfalt vorzuschreiben.
[ zuletzt geändert: Mittwoch 4. Juni 2008 ]



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