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Innovationspotenzial
Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Innovation
Das Unternehmen beschäftigt ca.3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an neun Forschungs- und Entwicklungsstandorten auf drei Kontinenten, ergänzt durch zahlreiche Feldversuchsstationen in aller Welt. Wir verfügen über das höchste F & E-Budget der Branche Pflanzenschutz. 40.000 eingetragene Patente sind dabei die Basis für weitere, erfolgreiche Innovationstätigkeit.
Ultra High Throughput Screening (UHTS), Mikro-Screening, kombinatorische Chemie, Genomik und Wissensmanagementsysteme - dies sind nur einige der modernen Verfahren und Methoden, die die Arbeit unserer Forscher und Wissenschaftler grundlegend verändern. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Bausteine des Lebens und die Mechanismen, die sie antreiben, noch schneller und genauer erkunden. Damit können die Forscher neue, effizientere Lösungen entwickeln, die den Landwirten helfen, den Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft gerecht zu werden und den steigenden Bedarf einer wachsenden und anspruchsvolleren Weltbevölkerung zu erfüllen.
Im Pflanzenschutz können wir uns auf eine exzellente Pipeline stützen. Mit dem im Jahr 2000 gestarteten Launch-Programm wollen wir bis zum Jahr 2011 26 neue Pflanzenschutz-Wirkstoffe auf den Markt bringen. Von diesen 26 Substanzen sind bis 2005 bereits 16 Wirkstoffe erfolgreich auf den Markt gebracht worden. Fünf Wirkstoffe befinden sich derzeit in der unmittelbaren Markteinführungsphase. Hierzu zählen unser bereits seit 2006 in ersten Märkten erhältliches Fungizid Fluopicolide, das gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen entwickelte Insektizid Flubendiamide, unser Maisherbizid Tembotrione, das Getreideherbizid Pyrasulfotole sowie unser Insektizid Spirotetramat.
Darüber hinaus befinden sich derzeit 18 Projekte, die bis zum Jahr 2015 Marktreife erlangen sollen, in unserer Entwicklungspipeline. Auch in Zukunft kann Bayer CropScience auf eine große Bandbreite aussichtsreicher Forschungsprojekte zugreifen. Aktuell haben wir 45 Projekte in der frühen Forschungsphase.
Insgesamt bergen diese Wirkstoffe, die zwischen 2000 und 2011 auf den Markt gebracht werden sollen, ein Spitzenumsatzpotenzial von insgesamt rund 2 Milliarden Euro jährlich.
Als eines der führenden Unternehmen in der Pflanzenschutzforschung und -entwicklung wollen wir unser Know-how ausbauen. In der Pflanzenbiotechnologie sehen wir eine der wichtigsten Technologien des 21. Jahrhunderts und wollen unsere Kompetenz auf diesem Gebiet weiter erweitern.
So arbeiten unsere Forscher etwa an der Entwicklung von Pflanzen, die widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse wie Trockenheit sind oder weniger Düngemittel benötigen.
Wir sehen auf dem Gebiet der Pflanzenbiotechnologie große Möglichkeiten für neue Produkte und Lösungen, die uns helfen können, den steigenden Bedarf an hochwertigen Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Fasern sicher und nachhaltig zu befriedigen und damit die sozioökonomischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft besser zu bewältigen.



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