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Schutz von Kinderrechten in der Landwirtschaft
Bayer ist Gründungsmitglied des UN Global Compact und setzt sich dafür ein, die Umsetzung der zehn Grundsätze dieser Initiative in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu fördern. Im Geist der Global Compact Initiative hat Bayer CropScience ein umfassendes Programm entwickelt, das dem Schutz der Rechte von Kindern dient, die in landwirtschaftlich geprägten Regionen Indiens leben. Dort werden Kinder auch heute noch häufig von Bauern z.B. für die Erzeugung von Baumwollsaatgut eingesetzt.
Mit dem Erwerb von Aventis CropScience im Jahr 2002 trat Bayer CropScience in die Produktion von Saatgut ein. Als Teil der Akquisition kaufte das Unternehmen zum Beispiel die indische Saatgutfirma Bayer BioScience Pvt. Ltd, vormals Proagro. Nachdem Bayer CropScience feststellen musste, dass Kinder häufig von Vertragsbauern für manuelle Tätigkeiten bei der Bestäubung von Baumwollpflanzen eingesetzt wurden, startete das Unternehmen eine einzigartige Initiative zum Schutz der Rechte von Kindern in der neu erworbenen Zulieferkette.
Nach zwei Jahren Aufklärungskampagnen und Projektvorbereitung, legte Bayer CropScience im Jahre 2005 unter dem Dach der Association of Seed Industry (ASI) ein mehrstufiges Aktionsprogramm auf. Begonnen wurde es in Andhra Pradesh, wo Kinder nach Schätzungen über 50 % der Arbeiter in der Baumwollsaatgut-Produktion der Region ausmachen. Das umfangreiche Programm umfasste gezielte Informations- und Aufklärungskampagnen, ein spezielles Anreiz- und Sanktionsprogramm für Bauern, ein aufwendiges Überwachungsprogramm, das in seinen Grundzügen in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisation (NROs) entwickelt wurde, ein Kleinkredit-Programm in Kooperation mit der indischen Staatsbank und mehrere Schulungsprogramme wie das ‚Target 400’ Programm zur Produktivitätssteigerung, das auch die Schulung im sicheren Einsatz von Pflanzenschutzprodukten beinhaltet.
Bayer ist auch eine Kooperation mit der Naandi Foundation eingegangen, einer renommierten indischen NRO, um „Brückenschulen“ oder so genannte „Creative Learning Centers“ für Kinder einzurichten, die die Schule abgebrochen oder gar nicht erst begonnen haben. Zu Beginn des Jahres 2008 eröffnete Bayer CropScience in Kooperation mit einer lokalen NRO eine Berufsschule nahe Hyderabad, Indien. Dort werden benachteiligte Kinder für höher qualifizierte Tätigkeiten in einem landwirtschaftlichen Beruf qualifiziert. Während der einjährigen Ausbildung werden die ehemaligen Kinderarbeiter professionell ausgebildet und so in die Lage versetzt, eine anspruchsvollere Tätigkeit, zum Beispiel in einem landwirtschaftlichen Unternehmen wie Bayer CropScience, aufzunehmen und so den Kreislauf von andauernder Armut und wiederkehrender Kinderarbeit zu durchbrechen.
Obwohl Bayer CropScience angesichts der enormen Herausforderung der Kinderarbeit in seinem neu erworbenen Saatgut-Geschäft Vieles lernen musste, erwies sich das Programm des Unternehmens von Anfang an als ausgesprochen erfolgreich. Die Fälle von Kinderarbeit in der Produktion von Baumwollsaatgut für das Unternehmen nahmen schon im ersten Jahr nach der Einführung erheblich ab. Heute verzeichnen wir lediglich noch Einzelfälle an Kinderarbeit, die unsere geschulten Mitarbeiter konsequent verfolgen.
Die Ergebnisse wurden durch externe Audits von Ernst & Young verifiziert. Neben der Senkung der Kinderarbeitsquote in der Logistikkette wurden seit Beginn der Kooperation von Bayer CropScience mit Naandi über 1.000 Kinder in den Creative Learning Centers ausgebildet.
Mitte 2007 hat Bayer CropScience seine kompletten Aktivitäten zum Kinderschutz in einer neuartigen Organisation im eigenen Hause gebündelt und ein umfassendes Management Systems entwickelt, mit dem die Effektivität des Kinderschutzprogramms (Child Care Program, CCP) weiter gesteigert werden konnte. Aufbauend auf den hohen Standards und Anforderungen seines verbesserten Kinderschutzprogramms, hat Bayer CropScience damit begonnen, auch andere Gebiete seines Saatgutgeschäftes in Asien unter dem Aspekt von Kinderarbeit zu überprüfen. Gleichzeitig wird das Kinderschutzprogramm, CCP im Bereich der indischen Zulieferkette für Gemüsesaatgut etabliert.
Bayer CropScience gibt die Fülle an Fachwissen und Erfahrung aktiv an interessierte Kreise weiter, darunter auch andere Saatgut-Unternehmen. Darüber hinaus hat Bayer CropScience im Jahre 2007 damit begonnen, aktiv nach Möglichkeiten zur Verbesserung und/oder Ausweitung seines Engagements zum Kinderschutz zu suchen. Dafür hat das Unternehmen eigens ein internationales Beratergremium eingesetzt, das Anfang 2008 erstmals tagte. Es besteht aus anerkannten Experten auf den Gebieten internationaler Arbeitsstandards, Sozialwissenschaften und Entwicklungshilfe.
Mit dem Erwerb von Aventis CropScience im Jahr 2002 trat Bayer CropScience in die Produktion von Saatgut ein. Als Teil der Akquisition kaufte das Unternehmen zum Beispiel die indische Saatgutfirma Bayer BioScience Pvt. Ltd, vormals Proagro. Nachdem Bayer CropScience feststellen musste, dass Kinder häufig von Vertragsbauern für manuelle Tätigkeiten bei der Bestäubung von Baumwollpflanzen eingesetzt wurden, startete das Unternehmen eine einzigartige Initiative zum Schutz der Rechte von Kindern in der neu erworbenen Zulieferkette.
Nach zwei Jahren Aufklärungskampagnen und Projektvorbereitung, legte Bayer CropScience im Jahre 2005 unter dem Dach der Association of Seed Industry (ASI) ein mehrstufiges Aktionsprogramm auf. Begonnen wurde es in Andhra Pradesh, wo Kinder nach Schätzungen über 50 % der Arbeiter in der Baumwollsaatgut-Produktion der Region ausmachen. Das umfangreiche Programm umfasste gezielte Informations- und Aufklärungskampagnen, ein spezielles Anreiz- und Sanktionsprogramm für Bauern, ein aufwendiges Überwachungsprogramm, das in seinen Grundzügen in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisation (NROs) entwickelt wurde, ein Kleinkredit-Programm in Kooperation mit der indischen Staatsbank und mehrere Schulungsprogramme wie das ‚Target 400’ Programm zur Produktivitätssteigerung, das auch die Schulung im sicheren Einsatz von Pflanzenschutzprodukten beinhaltet.
Bayer ist auch eine Kooperation mit der Naandi Foundation eingegangen, einer renommierten indischen NRO, um „Brückenschulen“ oder so genannte „Creative Learning Centers“ für Kinder einzurichten, die die Schule abgebrochen oder gar nicht erst begonnen haben. Zu Beginn des Jahres 2008 eröffnete Bayer CropScience in Kooperation mit einer lokalen NRO eine Berufsschule nahe Hyderabad, Indien. Dort werden benachteiligte Kinder für höher qualifizierte Tätigkeiten in einem landwirtschaftlichen Beruf qualifiziert. Während der einjährigen Ausbildung werden die ehemaligen Kinderarbeiter professionell ausgebildet und so in die Lage versetzt, eine anspruchsvollere Tätigkeit, zum Beispiel in einem landwirtschaftlichen Unternehmen wie Bayer CropScience, aufzunehmen und so den Kreislauf von andauernder Armut und wiederkehrender Kinderarbeit zu durchbrechen.
Obwohl Bayer CropScience angesichts der enormen Herausforderung der Kinderarbeit in seinem neu erworbenen Saatgut-Geschäft Vieles lernen musste, erwies sich das Programm des Unternehmens von Anfang an als ausgesprochen erfolgreich. Die Fälle von Kinderarbeit in der Produktion von Baumwollsaatgut für das Unternehmen nahmen schon im ersten Jahr nach der Einführung erheblich ab. Heute verzeichnen wir lediglich noch Einzelfälle an Kinderarbeit, die unsere geschulten Mitarbeiter konsequent verfolgen.
Die Ergebnisse wurden durch externe Audits von Ernst & Young verifiziert. Neben der Senkung der Kinderarbeitsquote in der Logistikkette wurden seit Beginn der Kooperation von Bayer CropScience mit Naandi über 1.000 Kinder in den Creative Learning Centers ausgebildet.
Mitte 2007 hat Bayer CropScience seine kompletten Aktivitäten zum Kinderschutz in einer neuartigen Organisation im eigenen Hause gebündelt und ein umfassendes Management Systems entwickelt, mit dem die Effektivität des Kinderschutzprogramms (Child Care Program, CCP) weiter gesteigert werden konnte. Aufbauend auf den hohen Standards und Anforderungen seines verbesserten Kinderschutzprogramms, hat Bayer CropScience damit begonnen, auch andere Gebiete seines Saatgutgeschäftes in Asien unter dem Aspekt von Kinderarbeit zu überprüfen. Gleichzeitig wird das Kinderschutzprogramm, CCP im Bereich der indischen Zulieferkette für Gemüsesaatgut etabliert.
Bayer CropScience gibt die Fülle an Fachwissen und Erfahrung aktiv an interessierte Kreise weiter, darunter auch andere Saatgut-Unternehmen. Darüber hinaus hat Bayer CropScience im Jahre 2007 damit begonnen, aktiv nach Möglichkeiten zur Verbesserung und/oder Ausweitung seines Engagements zum Kinderschutz zu suchen. Dafür hat das Unternehmen eigens ein internationales Beratergremium eingesetzt, das Anfang 2008 erstmals tagte. Es besteht aus anerkannten Experten auf den Gebieten internationaler Arbeitsstandards, Sozialwissenschaften und Entwicklungshilfe.
[ zuletzt geändert: Freitag 13. Februar 2009 ]
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Die Rechte der Kinder schützen
Bayer, und damit auch Bayer CropScience, bekennt sich klar dazu, die Rechte von Kindern zu achten. Grundlage hierfür ist der Global Compact, der die Abschaffung von Kinderarbeit als eines von zehn Prinzipien zu den Menschenrechten formuliert. Bayer gehört zu den Gründungsmitgliedern des Global Compact, einer weltweiten Initiative der UNO, der zahlreiche Unternehmen angehören. »mehr



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