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Nachhaltigkeit im Fokus 2011-NST-029
Mittwoch, 7. September 2011
Nachhaltigkeit im Fokus
Führende Wissenschaftler diskutieren Methoden zur Bewertung der Umweltbilanz und Ressourceneffizienz neuer Kulturpflanzen
| Forschung für mehr Nachhaltigkeit: Weizenblatt-Scan am CSIRO-Institut in Canberra, Australien. |
Ziel war die Vorstellung erster Ergebnisse einer Forschungskooperation zwischen CSIRO und Bayer CropScience zur Erfassung der Nachhaltigkeit neuer Pflanzentechnologien und Anbausysteme. Das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt soll Methoden entwickeln und anwenden, mit denen die Umweltbilanz neuer Getreidesorten und deren positiver Beitrag für die Ernährungssicherheit abgeschätzt werden können. In der Anfangsphase wird die Phosphoreffizienz neuer Getreidesorten erfasst.
| Martin Maerkl (links), bei Bayer CropScience zuständig für Nachhaltige Entwicklung, erläutert die Aktivitäten und Partnerschaften des Unternehmens. |
Grundlage für das gemeinsame Projekt ist das von CSIRO entwickelte APSIM-Modell (Agricultural Production System Simulator). Mit Hilfe des APSIM-Modells können Forscher zahlreiche Faktoren wie etwa Pflanzen-Boden-Wechselwirkungen simulieren. So kann zum Beispiel die Leistungsfähigkeit neuer gentechnisch veränderter Sorten und gleichzeitig ihre Relevanz für den Einsatz von Ressourcen quantifiziert werden. Das Simulationsmodell ist angelegt als modulare Plattform und öffentlich zugänglich. So sollen eine möglichst große Transparenz ermöglicht und gleichzeitig objektive Kriterien für die Bewertungsgrundlagen geschaffen werden.
Das in Berlin diskutierte Nachhaltigkeits-Projekt ist Bestandteil eines weitreichenden Forschungs- und Entwicklungsprogramms zwischen CSIRO und Bayer CropScience mit dem Ziel, unter Einsatz moderner Methoden die Produktivität im Weizenanbau zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft zu leisten.
„Die für uns wesentlichen Faktoren im Rahmen des Sustainable Agriculture Flagship sind die landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit, die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel. Partnerschaften zwischen Forschung und Lehre einerseits und Industrie, Öffentlichkeit und Regierungen auf der anderen Seite sind dabei entscheidend und ein wesentlicher
Die Zusammenarbeit von Bayer CropScience und CSIRO hat bereits zu einer Reihe von Forschungsresultaten geführt, zum Beispiel bei der Verbesserung der Faserqualität von Baumwolle und bei der von CSIRO entwickelten Technologie zum „Gene Silencing“, dem gezielten Abschalten von Genen.
Ansätze für bestmöglichen Ertrag
Im Anschluss an die Veranstaltung in Berlin besuchte die Delegation von CSIRO die Bayer CropScience-Forschungsstandorte in Gent und in Monheim. Während des Besuchs in Gent wurden vor allem aktuelle Forschungsprojekte im Bereich BioScience diskutiert.
| Neue Pflanzentechnologien und neue Sorten sind nötig, um in Zukunft höhere Erträge zum Beispiel beim Weizen zu erzielen. |
| Climate-KIC: Climate-KIC ist eine neue europäische Initiative, die im Rahmen eines Netzwerkes die besten Vertreter aus Industrie, Öffentlichkeit und Forschung in kreativen Partnerschaften zusammenzubringen will. Dabei sollen Ideen entwickelt und Innovationen vorangetrieben werden, die den globalen Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu klimaverträglicheren Lösungen ermöglichen. Bayer CropScience ist einer der Partner in diesem Netzwerk. http://www.climate-kic.de |



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