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Portfolioentwicklung

Pflanzenschutzinnovationen sind eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft. Die Produktpalette von Bayer CropScience ist auf die Bedürfnisse kleinerer und größerer landwirtschaftlicher Betriebe in aller Welt abgestimmt und liefert effiziente und maßgeschneiderte Technologien für quantitativ und qualitativ hochwertige Ernten. Die Produktpalette des Unternehmens wird durch Forschung und Entwicklung ständig weiterentwickelt und ausgebaut. Sie wird regelmäßig überprüft und verbessert, um den Bedürfnissen unserer Kunden sowie veränderten Anbau- und Marktbedingungen gerecht zu werden.

Bayer CropScience entwickelt die Produktpalette unter anderem durch folgende Maßnahmen weiter:
  • regelmäßige Analyse und Bewertung von Rückmeldungen aus den Märkten, von Registrierungsbehörden, Forschern und anderen Stakeholdern aus der breiten Öffentlichkeit;
  • Entwicklung und Einführung neuer, wirksamerer Substanzen und Formulierungstechnologien, darunter auch Produkte zur Saatgutbehandlung, die einen gezielteren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ermöglichen;
  • die freiwillige, schrittweise Einstellung des Vertriebs weniger geeigneter Produkte sowie von Formulierungen der WHO-Klasse I* (siehe Kasten) und deren sukzessiver Austausch durch Produkte z.B. mit verbesserter biologischer Wirksamkeit und besserem Umwelt- und Gesundheitsprofil.
Neben der Portfolioentwicklung unterstützt Bayer CropScience auch den verantwortungsvollen Umgang mit seinen Produkten durch verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Produktverantwortung (Product Stewardship). Als Beispiel seien hier genannt: neue Anwendungstechniken, Innovationen in der Verpackung, Schulungen in guter landwirtschaftlicher Praxis für Landwirte und ländliche Gemeinden, und generell die Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern.


Bayer CropScience ist davon überzeugt, dass alle Produkte des Unternehmens verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass Formulierungen der WHO-Klasse I für die Sicherheit der Anwender unter bestimmten Anwendungsbedingungen in Entwicklungsländern Schwierigkeiten aufwerfen können. Bayer CropScience hat sich daher verpflichtet, diese Produkte schrittweise zu ersetzen, etwa durch die Einstellung des Vertriebs oder eine Änderung der Formulierung. Sollten keine Ersatzprodukte verfügbar sein, sorgt das Unternehmen durch integrierte Maßnahmen für den sicheren Umgang mit seinen Produkten und einen besseren Anwenderschutz. Falls sich diese Maßnahmen als unzureichend herausstellen, werden solche Produkte in bestimmten Märkten nicht mehr verkauft. Ein sofortiger Ersatz aller WHO Klasse I Produkte ist nicht möglich, weil die Entwicklung und Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel viel Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem bestehen zwischen den einzelnen Ländern deutliche Unterschiede in den Anbau-, Schädlings- und Marktbedingungen, die eine Standardlösung unmöglich machen.



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*Das Klassifizierungssystem der Weltgesundheitsorganisation WHO klassifiziert alle Pflanzenschutzmittel und unterscheidet zwischen Wirkstoffen und Formulierungen mit unterschiedlichem Gefährdungspotenzial. Um ein potenzielles Risiko überhaupt ermessen zu können, ist allerdings die Exposition mit den genannten Wirkstoff zu berücksichtigen.

[ zuletzt geändert: Donnerstag 13. August 2009 ]