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Saatgut-Zulieferer
Kein Handel bei Verstößen
Friedrich Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Bayer CropScience, läßt sich das Monitoring-Programm zur Verhinderung von Kinderarbeit erläutern. | |
Um Hybrid-Saatgut zu gewinnen, ist mühsame Handarbeit unerlässlich. Denn bei der Erzeugung von Hybriden ist es notwendig, die Pflanzen künstlich mit fremdem Pollen zu bestäuben. In der indischen Landwirtschaft wird diese manuelle Bestäubung häufig von Kindern ausgeführt. Um das in seiner Lieferkette zu verhindern, hat Bayer BioScience Pvt. Ltd. ein umfangreiches Kontrollsystem eingeführt. Unter anderem schickt das Unternehmen regelmäßig und unangemeldet Beobachter zu den Farmern. Werden arbeitende Kinder angetroffen, gibt es eine Verwarnung für den Farmer. Im Wiederholungsfall drohen Sanktionen bis hin zur Kündigung des Liefervertrags, denn in diesem verpflichten sich alle Zulieferer ganz klar zum Verzicht auf Kinderarbeiter.
Bonusprogramm, Kleinkredite und ein Fortbildungsprogramm unterstützen die Farmer
Alle Zulieferer verpflichten sich ganz klar zum Verzicht auf Kinderarbeiter. | |
Darüber hinaus hilft Bayer CropScience den Landwirten, ihre Produktivität zu erhöhen. Gelingt dies, sinkt der Druck, billige Arbeitskräfte in Form von Kindern einzusetzen, so das Kalkül. Dazu unterhält das Unternehmen unter anderem ein Kleinkreditprogramm für die Farmer. In einem Fortbildungsprogramm vermittelt Bayer CropScience Wissen, mit dem die Erträge je Hektar gesteigert werden können.
[ zuletzt geändert: Montag 8. Dezember 2008 ]



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