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Schutz von Kinderrechten
Die Rechte von Kindern in der Landwirtschaft schützen
![]() Chandra Kalar und die anderen Kinder aus ihrem Dorf kommen jeden Tag auf dem Weg zur Schule an den Feldern vorbei, auf denen heute ausschließlich Erwachsene arbeiten. | |
Zum weltweiten Schutz von Kinderrechten wurde im Jahre 1989 von den Vereinten Nationen (UN) das "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes" verfasst. Seit dem haben mehr als 190 Staaten dieses Abkommen ratifiziert. Zum Thema Kinderarbeit heißt es dort: "Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte" (Art. 32).
Bayer, und damit auch Bayer CropScience, bekennen sich klar dazu, die Rechte von Kindern zu achten. Grundlage hierfür ist der Global Compact, der die Abschaffung von Kinderarbeit als eines von zehn Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung formuliert. Bayer gehört zu den Gründungsmitgliedern des Global Compact, einer weltweiten Initiative der UNO, der zahlreiche Unternehmen angehören.
Bayer toleriert keine Kinderarbeit
Der fleißige Vinod ist der ganze Stolz von Vater Paulose und Mutter Amritha. Und auch Großmutter und Tante sind glücklich über die Chancen, die sich für den Jungen durch den Besuch des „Creative Learning Center“ ergeben (von rechts). | |
In Indien, einem Landmit traditionell hoher Kinderarbeit, geht Bayer CropScience noch einen Schritt weiter. Im Rahmen eines eigens auf die Situation in Indien zugeschnittenen Kinderschutzprogramms (Child Care Program) achtet das Unternehmen nicht nur darauf, dass Zulieferer auf den Einsatz von Kinderarbeit verzichten. Darüber hinaus unterstützt Bayer CropScience vor Ort aktiv Bildungsangebote für Kinder – und bietet damit eine Alternative zur Arbeit auf dem Feld.
Brückenschulen bereiten auf den Besuch staatlicher Schulen vor
Beispielhaft ist die Unterstützung sogenannter Brückenschulen (Creative Learning Center, CLC), die Kinder auf den Besuch staatlicher Schulen vorbereiten.
Durch den Aufbau einer landwirtschaftlichen Berufschule für Jugendliche ab etwa 15 Jahren hat Bayer CropScience in Hyderabad zusätzlich die Voraussetzung geschaffen, benachteiligten Kindern aus dem Kinderarbeitsumfeld auch nach der Schulzeit eine adäquate Berufsausbildung zu ermöglichen. Darüber steht diese Maßnahme auch solchen Jugendlichen offen, die aufgrund von Kinderarbeit keine Schule besuchen konnten.
Schultag im "Creative Learning Center": Dicht gedrängt sitzen die Jungen und Mädchen und schreiben eifrig die Schriftzeichen in der Landessprache Telugu nach, die Lehrer Raman Janegulu an die Tafel geschrieben hat. | |
Um den Erfolg seines breit angelegten ‚Child Care Program’ nachhaltig zu sichern, bezieht Bayer CropScience seit 2006 mit dem Beratungsunternehmen Ernst & Young India auch eine unabhängige Kontrollinstanz ein.
2007 wurde damit begonnen, das „Child Care Program“ auch beim Tochterunternehmen Nunhems einzuführen. Nunhems produziert in Indien Gemüsesaatgut. Regionaler Schwerpunkt dieser Produktion ist der Bundesstaat Karnataka.
[ zuletzt geändert: Mittwoch 12. August 2009 ]




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